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Gästebuch

Christoph Lingg

2011-10-24

I booked my stay at hotel Gallery in Perm through Ost-West and can only recommend Ost-West as well as the hotel, which is clean, nice and charming!

Jussi Itkonen

2011-10-08

We booked excursion to Tsarskoje Selo for 6 people via Ostwest's website. Confirmation came the next day and guide Svetlana met us in hour hotel. She knew everything and we spent information packed 5 hours learning so much about past and also present in St. Petersburg.

Max Ockum

2011-09-30

Ich habe meine Transfers vom Flughafen zum Hafen in St.Petersburg und vom Hafen zum Airport in Moskau über Natalia Zolotareva gebucht. Der Kontakt war hervorragend. Die Transfers wurden pünktlich und zu voller Zufriedenheit durchgeführt. Vielen Dank an Natalia und Ihre Fahrer.

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Unsere WohltätigkeitsaktivitätenDruckversion

Unsere "Otkasniki"

Unter den vielen sozial benachteiligten Bürgern von St. Petersburg gibt es Kinder, die von der Gesellschaft als “otkasniki” bezeichnet werden. Das sind Kinder, von denen sich ihre Eltern losgesagt haben oder deren Eltern als erziehungsunfähig eingestuft wurden, worauf ihnen das Sorgerecht entzogen wurde. Im Zuge des erhöhten Drogenkonsums und der Arbeitslosigkeit weltweit ist dies keine Ausnahmeerscheinung mehr. Was es in Russland aber so schlimm macht: Die Kinder geraten in ein staatliches Fürsorgesystem, das nicht ausreichend finanziert wird und über zu wenig Personal verfügt, um den Kindern die nötige Unterstützung zu gewährleisten. Dazu kommt, dass manche Kinder mit körperlichen oder geistigen Behinderungen auf die Welt gekommen sind, zum Teil auch mit beidem. Diese Kinder werden oft erneut abgewiesen, und dieses Mal vom Staat.

Wenn solch ein Kind krank wird, kommt es in ein staatliches Krankenhaus. Hier werden sie ärztlich behandelt, mehr aber auch nicht. Dort gibt es niemanden, der/die sich um die Bildung der Kinder kümmert oder ihnen einfach ein wenig Aufmerksamkeit schenkt. Was das für deren Zukunft bedeutet, ist leicht vorauszusehen. Als Amateurpsychologe kann ich mir leicht vorstellen, dass sie zu aggressiven und frustrierten Menschen heranwachsen, die leicht auf die schiefe Bahn geraten und/oder rauschgiftsüchtig werden – genau wie ihre Eltern, als sie noch bei ihnen waren.

Die Initiative von Ost-West war, solchen Kindern zu helfen, und zwar den Patienten des St. Olga-Krankenhauses. Das sind junge Lungenkranke mit Asthma, Bronchitis und Tuberkulose. Die meisten davon sind chronisch krank und werden regelmäßig auf Infektionskrankheiten hin behandelt. Ihr Alter geht vom Neugeborenen bis 14 Jahren. Ost-West bezahlt zwei ausgebildete Krankenschwestern (Korina und Swetlana), die die Kinder besuchen und die Zeit mit ihnen verbringen. Sie spielen und lesen mit ihnen und schenken ihnen ganz einfach ihre Aufmerksamkeit. Es hat sich herausgestellt, dass es nicht einmal genug Spiele, Bücher und Spielzeug gibt. Aber auch das Problem haben wir angepackt, die Hilfe ist bereits unterwegs.

Das Geld für diese Aktivitäten kommt aus dem Sparschwein von Ost-West, aus dem die Weihnachtsgeschenke für unsere Partner und Großkunden bezahlt werden. Aber diese Tradition hat nun ein Ende – jetzt kommt das Geld den kranken Kindern zugute. Aber auch das reicht kaum aus. Wir von Ost-West wären sehr froh über die Hilfe von außen. Wenn Sie Interesse haben zu helfen, kontaktieren Sie uns bitte. Gerne können Sie auch in unserem Gästebuch Ihre Meinung kundtun und uns mitteilen, was Sie von unserer Initiative halten.

Unlängst waren wir in dem Krankenhaus und haben die eine Krankenschwester bei der Arbeit angetroffen. Sie heißt Korina, und sie arbeitet hart und gut. Als gelernte Musiklehrerin liebt sie die Herausforderung und die Tatsache, dass sie hier etwas richtig Großes und Wichtiges schaffen kann. Wir haben sie zusammen mit einem Patienten fotografiert – das ist ein lieber Junge mit dem Namen Sascha, den man aber auch als glühenden Kometen am dunklen Himmel bezeichnen kann. Dieser kleine Rabauke sitzt niemals still und macht dem Personal einige Mühe, obwohl das schon viel weniger als vor dem Auftauchen von Korina und Swetlana. Wir hoffen, dieses gute Werk fortsetzen zu können. Wir werden es weiter verfolgen und über die Fortschritte berichten.